Makula­­degeneration:
Diagnose und Therapie
in der Augenklinik Rendsburg,
Schleswig-Holstein

Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration (AMD)

 

Was ist altersbedingte Makuladegeneration?

Die altersbedingte Makuladegeneration tritt meist nach dem 60. Lebensjahr auf und zählt zu den häufigsten Ursachen von schweren Sehbehinderungen und Erblindungen im Erwachsenenalter. Sie betrifft die Netzhautmitte, auch Makula genannt, die für das scharfe Sehen verantwortlich ist. Ist der Patient an einer Makuladegeneration erkrankt, sterben in diesem Bereich immer mehr Sinneszellen ab. Im Verlauf der Krankheit kommt es so zu fortschreitenden Beeinträchtigungen und Ausfällen im zentralen Gesichtsfeld.

Mit den folgenden Inhalten möchten wir Sie ausführlich über das Thema Makuladegeneration, deren Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten informieren. Mit ausgewiesenen Spezialisten und hochmoderner technischer Ausstattung ist die Augenklinik Rendsburg Ihr kompetenter Ansprechpartner für die Diagnostik und Therapie der altersbedingten Makuladegeneration sowie für Makula-Operationen. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir beraten Sie gern!

Formen der
Makula­degeneration

Welche Formen der Makuladegeneration gibt es?

Bei der Makuladegeneration unterscheidet man zwischen der altersbedingten Makuladegeneration und Varianten, die durch Gendefekte oder andere Faktoren verursacht werden. Darüber hinaus findet bei der altersbedingten Form eine Differenzierung zwischen der trockenen und der feuchten Makuladegeneration statt.

Die trockene altersbedingte Makuladegeneration stellt die häufigste Variante der Erkrankung dar. Sie schreitet nur langsam voran und beeinträchtigt das Sehvermögen deshalb zunächst nur wenig. Bei dieser Form der Makuladegeneration kommt es unter der Netzhaut zu Ablagerungen von nicht ausreichend abtransportierten Abfallprodukten aus dem Stoffwechsel. Diese weißlichen oder gelblichen Ansammlungen bezeichnet man als Drusen. Im Verlauf der Erkrankung werden die Drusen größer und zahlreicher, die Schicht unter der Netzhaut dünnt aus und auch in der nächsten Schicht, der Gefäßschicht kommt es zu Ausdünnungen. Im fortgeschrittenen Stadium können die Sehzellen in der Makula aufgrund der Stoffwechselstörungen in den unter der Netzhaut liegenden Schichten nicht mehr ausreichend versorgt werden. Sie sterben nach und nach ab, was das Sehvermögen des Betroffenen schließlich erheblich einschränkt.

Diese Form der altersbedingten Makuladegeneration ist deutlich seltener, aber auch aggressiver. Sie geht aus der trockenen altersbedingten Makuladegeneration hervor. Bei der feuchten altersbedingten Makuladegeneration wachsen undichte Blutgefäße aus der Aderhaut in die Netzhaut ein. Durch die Instabilität dieser Blutgefäße kommt es zu Einblutungen, die die Makula schädigen. Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung kommt es zu einem Bildausfall im zentralen Sehbereich, der von Betroffenen in Form eines dunklen Flecks wahrgenommen wird.

Symptome

Welche Symptome treten bei einer altersbedingten Makuladegeneration auf?

Im Frühstadium der Makuladegeneration stellen Betroffene oftmals noch keine spürbare Seheinschränkung fest. Da die Erkrankung häufig zunächst nur auf einem Auge auftritt, können die fehlenden Informationen eine Zeit lang vom gesunden Auge ausgeglichen werden. Erste Anzeichen werden häufig beim Lesen wahrgenommen, etwa wenn die Mitte des Textes leicht verschwommen oder verzerrt erscheint. Bei Voranschreiten der Makuladegeneration erscheinen gerade Linien plötzlich gebogen, Gesichter werden verschwommen oder unscharf wahrgenommen und das Farbensehen verschlechtert sich. Außerdem nimmt die Lichtempfindlichkeit der Augen zu. Ist die Makuladegeneration in einem fortgeschrittenen Stadium, kann es zu einem kompletten Ausfall des Sehvermögens in der Mitte des Blickfeldes kommen. Der Patient sieht an dieser Stelle nur noch einen schwarzen Fleck (Skotom).

Überblick: Mögliche Symptome bei altersbedingter Makuladegeneration

  • Verlust von Sehschärfe
  • Verlust von Kontrasten
  • Abnehmende Farbwahrnehmung
  • Lichtempfindlichkeit
  • Verzerrtes Wahrnehmen der Umgebung
  • Gesichtsfeldausfall (Skotom)

Diagnose

Makuladegeneration: Diagnose im Makulazentrum der Augenklinik Rendsburg

Dank der fortschrittlichen Augenmedizin kann eine Makuladegeneration schon sehr früh erkannt werden. Im Makulazentrum der Augenklinik in Rendsburg steht Ihnen eine große Zahl von erfahrenen Spezialisten zur Seite, die sich primär mit der Diagnostik von Makulaerkrankungen und mit Netzhautoperationen befassen. Zudem ist unser Makulazentrum mit hochmodernen medizinischen Geräten ausgestattet, die eine besonders präzise Diagnose ermöglichen.

Augenklinik Rendsburg Schmerzfreie Diagnostik bei Makuladegeration

Schmerzfreie Diagnostik bei Makuladegeneration

Bei der Diagnose der Makuladegeneration wird unter anderem ein Rechenblattmuster, das sogenannte Amsler-Gitter verwendet. Dabei werden beide Augen einzeln überprüft. Der Patient hält sich ein Auge zu und fokussiert aus rund 30 Zentimetern Abstand mit dem anderen Auge einen schwarzen Punkt in der Mitte des Gitters. Nimmt er die Linien um den Punkt verschwommen, verzerrt oder unterbrochen wahr oder fehlen Linien, kann dies auf eine Makuladegeneration hindeuten.

Eine Prüfung der Netzhaut in Form einer Fluoreszenzangiographie oder einer Optischen Kohärenztomographie kann genaueren Aufschluss über die Art der Erkrankung und deren Ausprägung liefern. Mit der Optischen Kohärenztomographie (OCT) können unsere Ärzte die Dicke der Netzhaut ermitteln und ein computergeneriertes Schnittbild beurteilen. Liegt eine trockene Makuladegeneration vor, wird die Netzhaut dünner, bei der feuchten Form der Erkrankung wird die Netzhaut dicker. Diese Untersuchung verläuft komplett schmerzfrei. Dazu werden dem Patienten pupillenerweiternde Augentropfen verabreicht. Anschließend schaut er durch ein spezielles Gerät, während ein Laserapparat Abbilder der Netzhaut anfertigt. Eine weitere Methode für die Diagnose einer Makuladegeneration ist die Fluoreszenzangiographie. Bei diesem Verfahren wird dem Patienten ein Farbstoff in die Armvene injiziert. Dieser färbt einzelne Blutgefäße im Auge ein und macht undichte Gefäße oder Gefäßneubildungen, wie sie bei der feuchten Makuladegeneration vorkommen, sichtbar.

Behandlung

Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration

Für die trockene Form der altersbedingten Makuladegeneration gibt es bisher keine konkreten wirksamen Behandlungsmethoden. Maßnahmen wie Bewegung, gesunde Ernährung sowie eine ausgewogene Vitaminzufuhr können sich jedoch positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken. Für die Therapie der feuchten Form stehen verschiedene Behandlungsmethoden zur Verfügung, die den Verlauf der Krankheit verlangsamen. Welche Therapie sich am besten für den einzelnen Patienten eignet, können wir erst nach einer gründlichen Untersuchung in unserem Makulazentrum beurteilen.

Anti-VEGF-Therapie, die Injektion in den Glaskörper

Um die Gefäßneubildung bei der feuchten Makuladegeneration zu hemmen, eignet sich die Anti-VEGF-Therapie. Dabei werden die sogenannten VEGF-Hemmer vom Augenarzt unter örtlicher Betäubung direkt in den Glaskörper injiziert. Die Stoffe reduzieren das Wachstum von instabilen Gefäßen und dichten krankhafte Blutgefäße ab. So werden neue Einblutungen und Anlagerungen von Flüssigkeit verhindert.

Operation

Makula-Operationen in der Augenklinik Rendsburg

Auch ein operativer Eingriff kann zur Behandlung der Makuladegeneration in Betracht gezogen werden, so zum Beispiel bei größeren Blutungen unter der Netzhaut. Die versierten Operateure der Augenklinik Rendsburg entfernen dem Patienten dabei unter Vollnarkose den Glaskörper und saugen das Blut an der Netzhaut nach einem Einschnitt ab oder injezieren ein blutauflösendes Medikament unter die Netzhaut. Im gleichen Eingriff kann unter Umständen auch ein Linsenaustausch notwendig werden. Für die Operation ist ein stationärer Aufenthalt in der Augenklinik in Rendsburg (2-3 Tage) erforderlich.

Ihre Operateure

Augenklinik Rendsburg Beratung

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